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Unsere Immobilie?Dafür haben wir jemanden!Johannes Janson & Monika Wildner-Jagdhuber Haus & Grund-Mitglieder seit 2002

Haus & Grund Sachsen fordert Landesregierung auf, Öffnungsklausel zu unterstützen

Grundsteuer einfach, transparent, aufkommensneutral gestalten

Nach dem Beschluss des Bundeskabinetts über ein Gesetzespaket zur Reform der Grundsteuer hat der Präsident des Sächsischen Landesverbandes von Haus & Grund den Freistaat Sachsen erneut aufgefordert, in den weiteren Verhandlungen die Position Bayerns zu unterstützen.

„Mit einer Länderöffnungsklausel haben wir Sachsen es selbst in der Hand, die Erhebung der Grundsteuer im Freistaat einfach, transparent und dauerhaft aufkommensneutral auszugestalten. Statt eines bürokratischen Verfahrens zur Neubewertung von hunderttausenden sächsischen Grundstücken, wie es der Bundesfinanzminister vorschlägt, könnte mit einem Flächenmodell in Sachsen zukünftig die Grundsteuer ohne Mehrbelastungen für Eigentümer und Mieter ausgestaltet werden, ohne dass zu­sätzlich hunderte Finanzbeamte zur Wertfeststellung aller sächsischen Grundstücke notwendig sind“, sagte am Donnerstag der erst am Wochenende für weitere vier Jahre im Amt bestätigte Präsident des Verbandes, René Hobusch (42).

Der Absicht der Bundesregierung, zusätzlich eine Baulandsteuer als dritte Grundsteuerart einzuführen, erteilte der Leipziger Rechtsanwalt eine klare Absage. Die wahren Bodenspekulanten würden die Grundsteuer C aus der Portokasse zahlen. Und sie würden zudem jene Grundstücke kaufen, welche die finanzschwachen Eigentümer wegen der Grundsteuer C verkaufen müssten. „Private Grundstückseigentümer sind keine Grundstücksspekulanten“, so Hobusch abschließend.

V.i.S.d.P.
René Hobusch, Präsident Haus & Grund Sachsen e.V.

Tel.:       0177-6 01 88 80

E-Mail: info@hausundgrund-sachsen.de