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Unsere Immobilie?Dafür haben wir jemanden!Johannes Janson & Monika Wildner-Jagdhuber Haus & Grund-Mitglieder seit 2002

Pressemitteilungen

25.02.2021

Mietpreisbremse schadet dem Wohnungsmarkt Drucken

Hobusch: Ländlichen Raum stärken statt Mieten in Leipzig und Dresden dämpfen.

Haus & Grund Sachsen hat die Forderung der SPD-Landtagsfraktion nach Einführung einer Mietpreisbremse in Leipzig und Dresden noch vor dem Sommer scharf kritisiert. „Nicht nur, dass die SPD behauptet, dass die Mietbelastung in beiden Städten weiter gestiegen sei. Offenbar geht man in der Landtagsfraktion auch von völlig falschen Voraussetzungen aus. Die Daten, die Dresden und Leipzig an das Sächsische Ministerium für Regionalentwicklung geliefert haben, sind höchst umstritten und rechtfertigen die Einführung einer Mietpreisbremse nicht“, so der Präsident des Verbandes, René Hobusch.

Jüngste Veröffentlichungen der Städte Leipzig und Dresden belegen, dass die Einkommen in den letzten 10 Jahren stärker gestiegen sind, als die Mieten. Selbst bei unteren Einkommensgruppen und Geringverdienern bleibt trotz steigender Mieten mehr vom Einkommen übrig.

Hobusch bezeichnete die Forderung nach einer Mietpreisbremse als falschen Weg. „Stattdessen brauchen wir in Sachsen zusätzliche Anreize, damit sich Investieren und Leben außerhalb der großen Städte wieder lohnt. Dazu gehören auch Zuschüsse, um leergezogene Häuser in den Gemeinden wieder instand zu setzen und junge Menschen zu motivieren, auf dem Land zu leben. Dafür braucht es aber auch Bus, Bahn, die Kneipe im Dorf, den Lebensmittelladen, die Kita, Schule und mehr Menschen aus der gleichen Altersgruppe. Wenn die SPD stattdessen die Mietpreisbremse für Leipzig und Dresden fordert, erhöht sie damit den Konkurrenzdruck für den ländlichen Raum, der schon heute mit erheblicher Abwanderung und damit verbundenem Leerstand und einer zunehmenden Überalterung zu kämpfen hat“.

Erst anlässlich des Wohngipfels der Bundesregierung hatte der Verband die zunehmende Regulierung des Wohnungsmarktes und überzogene politische Forderungen scharf kritisiert. „Im Ergebnis denken viele private Vermieter übers Verkaufen nach. Käufer sind häufig anonyme Fonds und große Gesellschaften. Dem Wohnungsmarkt geht damit sein soziales Rückgrat zunehmend verloren. Die SPD verkennt daher mit ihren Forderungen, dass sie selbst zu einem Problem für Mieter und Vermieter geworden ist“, so der Präsident abschließend.

 

23.02.2021

Die Wohnraumoffensive ist ausgeblieben Drucken

Der Eigentümerverband Haus & Grund hat heute bundesweit eine kritische Bilanz der Wohnungspolitik der vergangenen vier Jahre gezogen. „Leider hat sich die Bundesregierung auf die Verwaltung des Wohnraummangels beschränkt. Sie hat es vollständig versäumt, Privatpersonen zu ermuntern, Mietwohnraum anzubieten“, sagte der Präsident des Landesverbandes Sachsen, René Hobusch, heute anlässlich des Aktionstages von Haus & Grund in Leipzig. Zunehmende Mietenregulierung, staatliche Wohnraumlenkung sowie steigende Bürokratielasten führten dazu, dass sich das Vermieten für viele private Kleinvermieter nicht mehr lohne.

Der Verband wies beispielhaft darauf hin, dass die Bundesregierung in der auslaufenden Wahlperiode die Mietpreisbremse verlängert hat, Baugebote ausweiten und die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen faktisch verbieten möchte, Modernisierungsmieterhöhungen stark einschränkt hat, die Umlage von Betriebskosten einschränken und Mietspiegel beeinflussen möchte. In Sachsen hat sich die Landesregierung auf die Einführung der Mietpreisbremse in Leipzig und Dresden sowie die Verlängerung der Absenkung der Kappungsgrenze verständigt. In Leipzig sind erst im vergangenen Jahr großflächig Milieuschutzgebiete ausgewiesen worden.

„Wen wundert es, wenn rund zehn Prozent unserer Mitglieder in Sachsen angesichts des politischen Druckes auf private Kleinvermieter über einen Verkauf nachdenken, oder die Vermietung einstellen wollen. Rund ein Drittel will bei den Ausgaben für Modernisierungen sparen. Diese Mietwohnungen werden immer häufiger von Briefkastenfirmen aus Steueroasen und Fondsgesellschaften aufgekauft, um diese maximal zu verwerten“, so Hobusch.

Der Präsident erinnerte daran, dass bis 2050 alle Gebäude klimaneutral umgerüstet sein müssen. Zunehmende Leerstände im ländlichen Raum und eine alternde Bevölkerung erschweren dafür notwendige Investitionen zusätzlich. „Phrasen wie <Keine Rendite mit der Miete> sind hierbei mehr als verantwortungslos. Die nächste Bundesregierung muss zu einem Interessenausgleich zwischen Mietern und Vermietern zurückfinden. Ansonsten werden wir lange auf Entspannungen auf dem Wohnungsmarkt warten müssen“, gab Hobusch zu bedenken.

23.02.2021

Die Wohnraumoffensive ist ausgeblieben Drucken

Die Wohnraumoffensive ist ausgeblieben
Haus & Grund zieht kritische Bilanz der Wohnungspolitik

Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hat heute eine kritische Bilanz der Wohnungspolitik der vergangenen vier Jahre gezogen. „Leider hat sich die Bundesregierung auf die Verwaltung des Wohnraummangels beschränkt. Sie hat es vollständig versäumt, Privatpersonen zu ermuntern, Mietwohnraum anzubieten“, sagte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke heute in Berlin. Zunehmende Mietenregulierung, staatliche Wohnraumlenkung sowie steigende Bürokratielasten führten dazu, dass sich das Vermieten für viele private Kleinvermieter nicht mehr lohne.

Haus & Grund wies beispielhaft darauf hin, dass die Bundesregierung in der auslaufenden Wahlperiode die Mietpreisbremse verlängert und Modernisierungsmieterhöhungen stark eingeschränkt hat, außerdem Baugebote ausweiten und die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen faktisch verbieten sowie die Umlage von Betriebskosten einschränken und Mietspiegel beeinflussen möchte. Bei dieser Überregulierung und einseitigen Lastenverschiebung darf sich niemand wundern, dass Privatpersonen die Vermietung aufgeben und verkaufen. Diese Mietwohnungen werden dann von Briefkastenfirmen aus Steueroasen und von Fondsgesellschaften aufgekauft, um diese maximal zu verwerten“, folgerte Warnecke. Dieser gesichtslose Mietwohnungsmarkt habe dann nichts mehr mit dem jahrzehntelang bewährten Anbietermix aus Privatpersonen, privaten und kommunalen Wohnungsunternehmen sowie Genossenschaften zu tun.

Der Haus & Grund-Präsident erinnerte daran, dass der Gebäudesektor vor enormen Herausforderungen steht: Bis 2050 müsse der Bestand klimaneutral umgerüstet sein. Zudem erfordere die weiter alternde Gesellschaft riesige Investitionen in die vorhandenen Gebäude. Phrasen wie „Keine Rendite mit der Miete!“ seien hierbei mehr als verantwortungslos. Die nächste Bundesregierung müsse zu einem Interessenausgleich zwischen Mietern und Vermietern zurückfinden. „Ansonsten werden wir lange auf Entspannungen auf dem Wohnungsmarkt warten müssen“, gab er zu bedenken.

19.02.2021

Mietervertreter für schlechtere Wohnraumversorgung Drucken

Mietervertreter für schlechtere Wohnraumversorgung
Haus & Grund kritisiert Mietenstopp-Forderung

Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland zeigte sich erstaunt über die heutige Forderung des Deutschen Mieterbundes nach einem sechsjährigen bundesweiten Mietenstopp. „Dieses Instrument der Mangelverwaltung stellt gerade einkommensschwache Haushalte auf dem Wohnungsmarkt ins Abseits. Die sogenannten Sozialverbände kreieren einen Wohnungsmarkt, auf dem nur noch die Starken eine Wohnung finden können“, kommentierte Verbandspräsident Kai Warnecke. Spätestens seitdem es in Berlin den Mietendeckel gebe, müsse jeder begriffen haben, dass Preisdeckel das Angebot verknappen und vor allem solvente Mieter im gehobenen Segment entlasten.

Haus & Grund wies darauf hin, dass es eine große sozialpolitische Errungenschaft sei, dass der Staat bedürftige Mieter unterstützt. Es sei schon paradox, wenn nun Mietervertreter, Sozialverbände und Gewerkschaften dazu aufriefen, Sozialpolitik zu reprivatisieren. „Der Staat bietet – beispielsweise mit dem Wohngeld – zielgenaue Hilfen an. Die Vorstellung, alle Mieter seien bedürftig, geht vollkommen an der Realität vorbei. Und das Gleiche gilt für die Forderung nach einem Mietenstopp“, sagte Warnecke.

Geradezu grotesk sei es dann noch, die Forderung nach einem Mietenstopp für alle mit dem klima- und altengerechten Umbau unserer Gebäude zu verknüpfen. „Der klimagerechte Gebäudebestand ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Hier will man die halbe Gesellschaft aus der Mitverantwortung entlassen – ohne Ansicht ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit, nur weil sie die Eigenschaft haben, Mieter zu sein. Das ist schon eine besondere Form der Entsolidarisierung“, gab Warnecke zu bedenken.

17.02.2021

Wohngipfel 23. Februar 2021 Drucken

Aktionstag | Einladung Pressekonferenz

Am 23. Februar findet der zweite Wohngipfel der Bundesregierung statt - oder im Amtsdeutsch: „Bilanzveranstaltung mit der Bundeskanzlerin zur Wohnraumoffensive“. Die Veranstaltung wird digital stattfinden und soll die großen Erfolge der Bundesregierung in den Mittelpunkt stellen: Die Verlängerung der Mietpreisbremse, das Mietenmoratorium, das Baukindergeld und das geplante Umwandlungsverbot.

Die 900.000 Haus & Grund-Mitglieder werden am 23. Februar nicht jubeln können, denn immer mehr kleine private Vermieter werfen die Flinte ins Korn und verkaufen ihre Immobilien. Es lohnt sich für sie nicht mehr, ihnen werden zu viele Knüppel zwischen die Beine geworfen. Die Politik will nicht wahrhaben, dass es ohne eine Rendite durch Mieteinnahmen uninteressant ist, Immobilien zur Miete anzubieten. Der Berliner Mietendeckel beweist es: ein dramatischer Rückgang des Mietwohnungsangebotes geht mit einem sprunghaften Anstieg der zum Verkauf angebotenen Immobilien einher. In Leipzig wird dies zunehmend in Milieuschutzgebieten bemerkbar. Käufer sind dann diejenigen, die kurzfristig das Maximum aus einer Immobilie herausholen wollen. Das sind diejenigen, die Immobilien aus spekulativen Gründen oder zum Schutz vor Geldentwertung erwerben. Nicht selten sind dies große Kapitalanlagegesellschaften, ohne Interesse für die Mieter. Und genau diese, denen die Politik die Immobilien in die Hände treibt, fallen dann als „Miethaie“ auf und prägen das Bild der Vermieter.

Wir möchten Sie herzlich einladen zu unserer Pressekonferenz, auf der der Landesverband Haus & Grund Sachsen zusammen mit Haus & Grund Leipzig eine Bilanz aus Sicht der privaten Vermieter in Sachsen und Leipzig ziehen wird.

Die Pressekonferenz startet am Dienstag, den 23. Februar 2021, ab 09:00 Uhr. Unmittelbar vor dem Neuen Rathaus in Leipzig erwarten Sie der Präsident von Haus & Grund Sachsen René Hobusch und Vorstandsvorsitzender von Haus & Grund Leipzig Ronald Linke.